Fünf Walzen und 20 feste Linien
NetEnt beschreibt das Original mit einem Raster aus fünf Walzen und drei Reihen sowie 20 festen Gewinnlinien. Gleiche Symbole müssen auf einem dafür vorgesehenen Weg stehen. Die Auswertung unterscheidet sich damit von Spielen, bei denen eine bestimmte Anzahl gleicher Zeichen an beliebigen Positionen genügt.
Die veröffentlichte Entwicklerkonfiguration nennt eine RTP von 95,97 %. Dieser Wert ist eine langfristige theoretische Quote und kein Rückzahlungsversprechen für eine einzelne Einzahlung. Die Größe des Rasters und die Zahl der Linien beschreiben dagegen den Aufbau der Auswertung.
Eine Avalanche ist eine Fortsetzung des Ergebnisses
Nach einem Liniengewinn verschwinden die gewinnenden Symbole. Neue Zeichen fallen in die freien Positionen. Entsteht daraus erneut ein Liniengewinn, setzt sich diese Folge fort. Eine erfolglose abschließende Anordnung beendet die Kette.
Diese Abfolge ist verständlicher als eine Kette von Auswertungen derselben Runde zu beschreiben als als mehrere unabhängig bezahlte Spins. Der Spieler sieht mehrere Bewegungen, obwohl die ursprüngliche Runde noch nicht abgeschlossen ist. Animation und Einsatzvorgang sind hier unterschiedliche Dinge.
Wie der Multiplikator wirkt
Nach der veröffentlichten Beschreibung steigt der Multiplikator im Grundspiel innerhalb der Avalanche-Folge bis auf 5×. Endet die Folge ohne weiteren Gewinn, wird der Fortschritt für die nächste Runde zurückgesetzt. Ein erreichtes Niveau bleibt somit nicht beliebig über die folgenden Runden erhalten.
Mechanik-Beispiel
Ein reines Rechenbeispiel: Ein späterer Liniengewinn von drei Spieleinheiten trifft auf einen Multiplikator von 2×. Dieser Teilbetrag beträgt dann sechs Einheiten. Das Beispiel erklärt nur die Multiplikation; es sagt nicht voraus, wie oft eine solche Anordnung entsteht.
Free Falls verwendet eine andere Obergrenze
Drei Free-Fall-Scatter auf den ersten drei Walzen lösen nach der beschriebenen Regel zehn Freispiele aus. Während dieses Features kann der Multiplikator bis 15× steigen. Weitere passende Scatter können zusätzliche Freispiele auslösen.
Der Unterschied zum Grundspiel besteht also nicht nur darin, dass weitere Runden zugeteilt werden. Auch die Obergrenze des Multiplikators verändert sich. Wer die beiden Modi vergleicht, sollte Zuteilung der Runden, erneute Auslösung und Multiplikator-Fortschritt jeweils separat betrachten.
Trefferhäufigkeit ist kein Gewinnversprechen
Die Entwicklerseite nennt neben RTP und Höchstgewinn auch eine Trefferhäufigkeit. Ein registrierter Treffer kann kleiner sein als der zuvor bezahlte Einsatz. Trefferhäufigkeit ist deshalb nicht gleichbedeutend mit der Wahrscheinlichkeit, eine Sitzung mit Gewinn zu beenden.
Gonzo’s Quest lässt sich sinnvoll über feste Linien, Avalanche-Ketten und den gesonderten Free-Falls-Modus einordnen. Starburst nutzt stattdessen expandierende Wilds und Re-Spins; Gates of Olympus zählt passende Zeichen an beliebigen Positionen. Diese strukturellen Unterschiede erklären die Spielweise genauer als allein Thema, Farbe oder ein großer Höchstwert.
Häufige Fragen
Ist Avalanche dasselbe wie Freispiele?
Nein. Avalanche ist das Nachfallen nach einem Liniengewinn; Free Falls ist ein gesondert ausgelöstes Feature.
Bleibt der Multiplikator nach einer erfolglosen Runde bestehen?
Nach der beschriebenen Grundspielregel wird der Fortschritt zurückgesetzt.
Wie unterscheiden sich die Obergrenzen?
NetEnt beschreibt bis 5× im Grundspiel und bis 15× bei Free Falls.
Quellen
- Gonzo's Quest — NetEntGeprüft am



