Die Fortsetzung hat eigene Regeln
Die NetEnt-Veröffentlichung zum Start am 24. April 2019 beschreibt fünf Walzen und drei Reihen, Scatter-Gewinne, Wild-Ersetzung und haften bleibende Wilds. Dieser Artikel stützt die Feature-Tabelle auf diese Originalbeschreibung. Er überträgt keine Kennzahlen des ersten Dead or Alive auf die Fortsetzung.
Ein Sticky Wild bleibt im dafür vorgesehenen Feature an seiner Position. Wie lange und unter welchen Bedingungen, bestimmt der jeweilige Modus. Das sichtbare Wild-Symbol allein erklärt deshalb noch nicht die vollständige Freispielregel.
Old Saloon: fester Multiplikator und zusätzliche Runden
Für Old Saloon beschreibt NetEnt eine Verdopplung aller Gewinne. Wenn sich auf jeder Walze mindestens ein Sticky Wild befindet, werden fünf zusätzliche Freispiele vergeben. Es geht damit um zwei getrennte Eigenschaften: den festen Faktor 2× und eine Bedingung für zusätzliche Runden.
Ein Rechenbeispiel: Ein qualifizierender Gewinn von sechs Einheiten würde durch den Faktor zwei zu zwölf Einheiten. Ob die Bedingung für weitere Freispiele erfüllt ist, muss unabhängig davon geprüft werden. Ein hoher Einzelbetrag ersetzt nicht die notwendige Verteilung der Wilds.
High Noon: Wilds mit Multiplikatorfunktion
Im Modus High Noon werden Wild-Symbole zu Multiplikator-Wilds. Das verändert ihre Rolle bei der Gewinnauswertung. Die Wilds ersetzen weiterhin nach den relevanten Regeln, erhalten aber zusätzlich eine Funktion für den Betrag.
Die kurze Entwicklerbeschreibung ist keine vollständige Gewinntabelle. Für genaue Kombinationsregeln, Ausnahmen und die Behandlung mehrerer solcher Symbole ist die Hilfe des tatsächlich angebotenen Spiels maßgeblich. Eine redaktionelle Erklärung sollte diese Lücke nicht durch eine aus einer anderen Version übernommene Zahl füllen.
Train Heist: Wilds verändern Faktor und Rundenanzahl
Bei Train Heist erhöht nach der veröffentlichten Beschreibung jedes landende Wild den Multiplikator um eins und fügt ein Freispiel hinzu. Wird 16× erreicht, werden fünf weitere Freispiele vergeben. Ein einzelnes Ereignis kann damit gleichzeitig den Betragfaktor und die verbleibende Rundenanzahl verändern.
Gerade diese Verknüpfung unterscheidet den Modus von Old Saloon. Dort ist der Faktor fest und die zusätzliche Rundenvergabe an die Wild-Verteilung auf allen Walzen gebunden. Die Auswahl eines Modus ist eine Wahl zwischen Regeln, keine verlässliche Entscheidung für einen bestimmten Gewinn.
So lassen sich die drei Modi vergleichen
Eine sinnvolle Tabelle trennt drei Fragen: Welche Wild-Regel gilt? Wie verändert sich der Multiplikator? Wann kommen zusätzliche Runden hinzu? Diese Angaben sind konkreter als die unbelegte Aussage, ein Modus sei immer der beste. Häufigkeit, Streuung und Höchstwert sind verschiedene Eigenschaften.
Auch beim Vergleich mit Gonzo’s Quest hilft diese Trennung. Dort erhöht sich der Faktor durch Avalanche-Folgen; hier bestimmt der gewählte Modus die Rolle der Wilds. Weder die Western-Gestaltung noch eine vorherige Verlustserie verändert die im Regelwerk beschriebene Auswertung.
Häufige Fragen
Sind die Regeln dieselben wie beim ersten Dead or Alive?
Nein. Die hier erklärte Fortsetzung besitzt ihre eigenen drei Freispielmodi.
Was unterscheidet Train Heist?
Wilds erhöhen den Multiplikator und ergänzen Runden; bei 16× werden weitere fünf Freispiele beschrieben.
Welcher Modus wird empfohlen?
Der Artikel erklärt Unterschiede und prognostiziert keinen Ausgang.
Quellen
- Dead or Alive 2 launch release — NetEntGeprüft am 2026-09-17



